Nachhaltigkeit an der Fachhochschule Graubünden

Als erste öffentliche Schweizer Hochschule hat sich die Fachhochschule Graubünden 2009 den sechs Prinzipien der Initiative der Vereinten Nationen „Principles for Responsible Education Management“ (kurz PRME) verpflichtet. Diese dienen als Leitfaden zu einer gesellschaftlich und ökologisch verantwortungsvollen Ausbildung. Mit verschiedenen Nachhaltigkeitsprojekten hat die FH Graubünden in den letzten zehn Jahren einen grossen Schritt in Richtung nachhaltige Entwicklung gemacht.

Mit Hilfe des UNO-Programms möchte die FH Graubünden die Studierenden dazu animieren, die Werte der nachhaltigen Entwicklung nicht nur in das berufliche, sondern auch in das private Handeln zu integrieren. Jürg Kessler, Rektor der FH Graubünden, verfolgt das Ziel, die Nachhaltigkeit vom «Eintagesthema» zu einem längerfristigen Lebensgefühl zu entwickeln. Das zeigt sich in der Modulgestaltung der verschiedenen Studiengänge, in denen in den letzten Jahren das Thema «Nachhaltigkeit» vermehrt behandelt wurde.

Weisst du, was die FH Graubünden so macht?

Die FH Graubünden möchte nicht nur auf bestehende Probleme hinweisen, sondern aktiv etwas gegen diese unternehmen. Die Nachhaltigkeitsprojekte sind ganz im Sinne von Rektor Jürg Kessler. Es sei wichtig, die Chancen der nachhaltigen Entwicklung zu nutzen. Drei grosse Projekte laufen zurzeit an der FH Graubünden:

  • Bergwaldprojekt

Den Grundsätzen der Nachhaltigkeit entspricht das Bergwaldprojekt. Für jede Absolventin und jeden Absolventen der FH Graubünden wird eine Bergfichte gepflanzt. Diese Zusammenarbeit mit der Stiftung Bergwaldprojekt hat das Ziel, die an der Waldgrenze gebaute Lawinenverbauung nachhaltig zu ersetzen.

  • Blue Community

Zur Erreichung der 17 SDGs verfolgt die FH Graubünden Massnahmen im Zusammenhang mit sauberem Wasser und sanitären Einrichtungen. So wird in Blue Communities Leitungswasser anstelle von Flaschenwasser getrunken. Zusätzlich unterstützt eine Blue Community internationale Partnerschaften für die Verbesserung der Wasserversorgung. Man setzt sich dafür ein, dass Wasserdienstleistungen in der öffentlichen Hand bleiben.

  • Nachhaltige Mobilität

Die CO2-Reduktion und die Energiewende werden in der gesellschaftlichen Diskussion immer relevanter. Die Mobilitätsprojekte der Nachhaltigkeitskommission, deren Mitgliederschaft auch Livia Somerville angehört, haben zum Ziel, den Individualverkehr in Chur zu optimieren.

Wie kannst DU aktiv etwas beitragen?

Es ist toll, wenn sich die eigene Hochschule für die Weltverbesserung einsetzt. Noch besser ist es, wenn sich auch die einzelnen Stabstellen damit befassen. Studierende, Dozierende und Mitarbeitende machen die FH Graubünden zu einem Ganzen – und deshalb ist es wichtig, am selben Strang zu ziehen. Sei auch du bereit, dich mit der Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen. Du weisst nicht so genau, wie? Wir zeigen dir am «Was wäre, wenn?»-Event, wie’s geht. Unsere Partner verraten dir in ihren Workshops Tipps und Tricks, wie du im Alltag ganz einfach etwas zu einer nachhaltigeren Welt beitragen kannst.

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