Ciao!

Wir verabschieden uns mit einem herzlichen Dankeschön bei allen, die uns beim Event tatkräftig unterstützt respektive daran teilgenommen haben! Wir lassen den Event nochmals Revue passieren, wagen ein Blick in die Zukunft und bedanken uns bei allen Partnern, welche die Durchführung erst möglich machten.

Blick zurück auf das Semester

Wer einmal ein Geburtstagsfest für 20 Personen organisiert hat, weiss, dass Planung, Entscheidungen und Zeit notwendig sind. Zwei Monate standen uns für die Organisation des Events im Rahmen des Majors “Digital Communications Management” zur Verfügung. Das bedeutete so viel, wie: Neun Personen mit einem Ziel, verbunden mit viel Arbeit und eine Menge Neuland. Jede und jeder schnappte sich einen Verantwortungsbereich und gab darin ihr/sein Bestes. Dabei unterstützten uns unsere Dozierenden, wenn Uneinigkeiten im Raum standen oder wir nicht weiter wussten. Nebst fachlichen Aspekten sammelten wir Erfahrungen in der Teamarbeit: keine Chefin/kein Chef, alle ziehen am selben Strang und die Erkenntnis, dass am Schluss eine Kleinigkeit für den Erfolg des Projektes entscheidend sein kann.

Der Event

Wie schon in einem früheren Blog erwähnt, sind wir glücklich mit dem Outcome! Über 80 Studierende tauschten sich einen Abend lang über Nachhaltigkeit aus, haben Bestehendes hinterfragt und – so hoffen wir – auch etwas dazugelernt. Die Stimmung war entspannt, fröhlich und unterhaltsam: Es wurde noch lange nach den Sessions weiter geplaudert, gespiesen und gelacht.

Wie nachhaltig war der Event an sich?

Wir möchten die Karten offenlegen und aufzeigen, was unserer Ansicht nach bezüglich Nachhaltigkeit gelungen ist und wo noch Luft nach oben besteht.

Transport und Anreise

„Chasch das gad no mitneh?” oder „Wer fahrt die Wucha uf….” waren Standardsätze in unserem Event-Chat. Wir versuchten, möglichst wenige Extrafahrten zu machen. Das Mobiliar haben wir grösstenteils innerhalb von Chur ausgeliehen, denn unsere Regel Nummer eins lautete: Wir kaufen nichts, was in irgendeiner Form schon an der Schule existiert oder anderweitig nachhaltig organisiert werden kann: Statt Festbänke gab’s Schultische, statt Paletten zu kaufen, lehnten wir sie beim Transportunternehmen aus, Geschirr holten wir aus der Brocki und Lichterketten fanden den Weg von zu Hause zum Event…

Regionalität der Lebensmittel

Bio-Burger-Produzent Jürg Adank stammt aus Fläsch, ebenso seine Rinder. Das Dessert wurde uns von der Bäckerei Merz gesponsert: Die einen Tag alten Gebäcke können zwar nicht mehr verkauft werden, schmecken aber auch am Abend noch wunderbar. So konnten wir Foodwaste vermeiden und regionale Produkte auftischen.

Die Knabbereien haben wir – das müssen wir offen gestehen – un-nachhaltig beim Grosshändler besorgt.

Abfallproduktion und Überschuss

Abfall ist in unserer Gesellschaft kaum zu vermeiden. Zumindest konnten wir alles Geschirr aus Stärke kompostieren. Geblieben ist ein Abfallsack, hauptsächlich gefüllt mit Verpackungen.

Bei Speis und Trank gab es einen Überschuss an Äpfeln, die später gemostet wurden. Und da waren einige Desserts und wenige Zitrusfrüchte, an welchen sich am nächsten Tag die Studierenden erfreuten. Und schliesslich blieben zwei Säcke Knabbereien und wenig Bier übrig. Um beides „kümmerten” sich einige unserer Gruppe.

Jürg Adank verriet, dass er die restlichen Brötchen trocknen und den Rindern als Snack verfüttern würde. Weggeworfen wurde also nichts!

Was geblieben ist, sind lediglich die Lichterketten, Wasserspender und einige alte Holzharasse. Allesamt wurden sie ihren Besitzern zurückgegeben oder werden sonst wo weiterverwendet.

Blick in die Zukunft

Nachhaltig wirken bedeutet langfristig zu denken und zu handeln. Oder in einer unserer Lieblingsdefinitionen ausgedrückt: Enkel gerecht handeln und denken. Obwohl wir uns, so hoffen wir, im Sommer von der FH Graubünden verabschieden, übergeben wir die Plattform und den Event an Studierende im zweiten Semester. Geplant ist, dass weiter ein Nachhaltigkeitsevent stattfindet und dieser künftig auch externen Interessierten zugänglich gemacht wird. Also: Bleibt dran und hoffentlich bis nächstes Jahr!

Wir danken an dieser Stelle nochmals allen Sponsoren und Partnern recht herzlich für ihre Mitwirkung; sie erst haben uns diesen Event ermöglicht!

Sessionpartner

Mobility: SBB mit Reto Luescher

Textile: StudentHUB der FH Graubünden mit Jasmin Hadorn und Lea Hürlimann

Waste: Oba Aba mit Natacha Espirito Santo

Food: Plantahof mit Martin Roth, Corina Bernhard und Rebecca Bieler

Dekoration und Ausstattung

Solarjars von Sonnenglas                          https://sonnenglas.net/ch
Zierkürbisse von Gisler in Chur              https://www.churer-spargeln.ch/

Paletten von Barit Baubedarf AG

Produktekörbe

Seifen von Manu(s)- Faktur                          http://seifenparadies.ch/

Barelemente gemietet von Expo Chur        http://shop.expochur.ch/Mietmaterial/

Stempel von Heinrich Feger AG in Triesen  https://www.fegerblitz.li/

Speis und Trank
Burger von Jürg Adank aus Fläsch             http://adankskleinefarm.ch/#home

Bier von der Bieraria in Tschlin                   https://www.bieraria.ch/

Äpfel vom Plantahof                                    www.gr.ch/DE/institutionen/verwaltung/dvs/lbbz

Apfelsaft vom Lindenhof                             https://lindenhof.biodeliver.de/

Danke auch Gebäude intern an die

  • FH Graubünden für die Örtlichkeit
  • Somedia Mitarbeitenden für ihre Geduld und Lärmresistenz
  • Dozierenden für ihre Unterstützung
  • FH Graubünden für die Finanzierung

Weitere Infos über die Partner findet ihr auf unserem Blog.

Im Namen des easynachhaltig-Teams verabschieden wir uns und hoffen, dass Gelerntes wirken wird. Auf eine nachhaltige Zukunft, die jetzt beginnt!

Ciao!

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