Suffizienz im Spannungsfeld zwischen Junkfood und Öko-Snobismus

Endlich im All-Inclusive-Resort auf Kos angekommen, die Perspektive auf sieben Tage uneingeschränkten Konsum ist verheissungsvoll. Bereits 30 Minuten vor dem Startschuss zum Essensmarathon bildet sich vor verschlossenem Speisesaal eine Menschentraube. Kaum öffnen sich die Schleusen, wird ohne Rücksicht auf Verluste der Kampf um die frittierten Calamari, das Rindsgulasch und die Zitronentörtchen eröffnet. Die Teller werden gnadenlos überhäuft. Wer sollte sich schon mit weniger begnügen, wenn er mehr haben kann?

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Greenwashing – Wie unser gutes Gewissen ausgenutzt wird

Grün sein ist cool! Mit dem wachsenden Bewusstsein für Nachhaltigkeit steigt auch der Druck auf Unternehmen, nachhaltige Produkte anzubieten. Fair, ethisch korrekt oder umweltfreundlich sind nur einige Begriffe, welche wir vermehrt zu Ohr bekommen. Doch steckt hinter diesen Versprechen auch immer nachhaltiges Handeln?

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Granny Talk – Eine Generation packt aus

«Früher war alles besser.» Wie oft hast du den Satz in deinem Leben schon gehört?
Oft genug, wahrscheinlich. Doch war früher wirklich alles besser?
Hierfür haben wir für dich bei Marianne F. nachgefragt: Im «Granny Talk», eine Generation packt über das nachhaltige Leben aus früheren Zeiten aus. Was bedeutete Nachhaltigkeit, in einer Zeit vor unserer Zeit? Und was können wir aus dieser Zeit mitnehmen?

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Virtuelles Wasser

Der durchschnittliche Schweizer verbraucht im Haushalt ca. 162 Liter Wasser pro Tag. Dies nicht nur zum Kochen, Trinken oder Putzen. Ein Grossteil des täglichen Wasserverbrauchs entfällt auf die Lebensmittel. Werden die versteckten Wassermengen berücksichtigt, beläuft sich unser Wasserfussabdruck auf 4’200 Liter Wasser pro Person und Tag. Kaum vorstellbar, oder? Noch schockierender ist aber Folgendes: Ein Kilo Rindfleisch kostet über 15’000 Liter Wasser. Doch woher kommt das Wasser und wie können wir diese Zahl reduzieren?

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Openair Frauenfeld

Zero Waste am Festival

Energiegeladene Stimmung, tanzende Leute und mehr oder weniger gute Musik – das macht ein Festival aus. Ob du nun im Büro arbeitest, auf dem Bau oder noch zu den Studis gehörst, am Festival kommen alle zusammen. Doch was auch an grosser Menge zusammenkommt ist der Abfall, im Durchschnitt ca. drei Tonnen. Also was tun? Mit dieser Frage habe ich mich beschäftigt und einen kleinen Festivalguide erstellt. Dieser zeigt wie man zero, oder zumindest sehr wenig Abfall produziert und trotzdem feiern kann.

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