Suffizienz im Spannungsfeld zwischen Junkfood und Öko-Snobismus

Endlich im All-Inclusive-Resort auf Kos angekommen, die Perspektive auf sieben Tage uneingeschränkten Konsum ist verheissungsvoll. Bereits 30 Minuten vor dem Startschuss zum Essensmarathon bildet sich vor verschlossenem Speisesaal eine Menschentraube. Kaum öffnen sich die Schleusen, wird ohne Rücksicht auf Verluste der Kampf um die frittierten Calamari, das Rindsgulasch und die Zitronentörtchen eröffnet. Die Teller werden gnadenlos überhäuft. Wer sollte sich schon mit weniger begnügen, wenn er mehr haben kann?

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Granny Talk – Eine Generation packt aus

«Früher war alles besser.» Wie oft hast du den Satz in deinem Leben schon gehört?
Oft genug, wahrscheinlich. Doch war früher wirklich alles besser?
Hierfür haben wir für dich bei Marianne F. nachgefragt: Im «Granny Talk», eine Generation packt über das nachhaltige Leben aus früheren Zeiten aus. Was bedeutete Nachhaltigkeit, in einer Zeit vor unserer Zeit? Und was können wir aus dieser Zeit mitnehmen?

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Trash Talk

Samstagnach, 01.43 Uhr. Party. Du stehst mit deinen Freunden vor dem Club, um frische Luft zu schnappen. Ihr braucht eine Pause vom Tanzen. Langsam wird es kühl. «Hey, es isch fresh, gömmer ine.» Silvan nimmt einen letzten Zug von seiner Zigarette, wirft sie auf den Bogen und zerdrückt die Glut mit seinen weissen Nike Air. Martina trinkt den letzten Schluck Bier und stellt die Glasflasche auf die Mauer neben sich. Wie schon so viele andere vor ihnen. Die Party geht weiter: 04.30 Uhr. Der Club schliesst und langsam macht ihr euch auf den Heimweg, aber nicht ohne Mitternachtssnack. Kebab und Dönnerbox zum Mitnehmen. Ihr blödelt noch ein wenig herum und lässt dabei die leere Dönerbox und die Servietten auf die Strasse fallen. «Jänu.» Immer noch leicht betrunken und müde kommst du nach Hause und fällst sofort ins Bett. Gute Nacht!

Eine Samstagnacht, wie sie jeder kennt – Littering, wie es jeder kennt und auch schon mal gemacht hat, absichtlich oder unabsichtlich. 

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EASY Gesund werden – mit Hausprodukten

Im Moment lautet die Devise «Stay Home», um gesund zu bleiben. Um nur raus zu gehen wenn unbedingt nötig, greifen wir generell lieber zu Dingen, welche wir ohnehin zu Hause haben. Hinter vielen einfachen Lebensmitteln steckt nämlich mehr, als man denkt. Ganz easy kann man diese zu «Heilmitteln» gegen Grippe, Erkältungen und Fieber machen.

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Barrierefreie Schweiz

Unsere Städte und Bauweisen werden immer nachhaltiger. Doch nützen innovative Bauprojekte oder öffentliche Verkehrsmittel wirklich nichts, wenn sie nicht für alle zugänglich sind. Hier in der Schweiz könnte man meinen, dass die Umstände in den Städten auf einem guten Niveau seien. Doch dem ist nicht so, wie Experten leider vermehrt feststellen müssen.

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Dein Handy in Afrika

Jeder von uns besitzt ein Handy, einen Laptop und hat eine Waschmaschine zu Hause. All diese Geräte gehören nebst vielen anderen zu unserem Alltag. Sobald beim Handy die Akkulaufzeit kürzer wird, ersetzt man es. Wäscht die Waschmaschine nicht mehr sauber, entsorgt man sie. Wohin geht der ganze Elektroschrott? Was sollten wir bei der Entsorgung der Geräte beachten damit sie «EasyNachhaltig» ist?

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Leder – Mehr als nur ein Nebenprodukt

Wanderschuhe aus Leder damit die Füsse auch während regnerischen Touren trocken bleiben, kultigen Lederpatches, die hinten auf jeder Levi’s Jeans eingenäht sind, der Sitzüberzug des neuen Autos, Leder begegnet uns täglich in allen möglichen Formen und Lebenssituationen und ist kaum aus unserem Alltag wegzudenken. Es gilt als Naturprodukt, dessen Ursprung weit in der Menschheitsgeschichte zurückliegt. Doch wie natürlich ist Leder heutzutage noch und welche Alternativen gibt es? 

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Virtuelles Wasser

Der durchschnittliche Schweizer verbraucht im Haushalt ca. 162 Liter Wasser pro Tag. Dies nicht nur zum Kochen, Trinken oder Putzen. Ein Grossteil des täglichen Wasserverbrauchs entfällt auf die Lebensmittel. Werden die versteckten Wassermengen berücksichtigt, beläuft sich unser Wasserfussabdruck auf 4’200 Liter Wasser pro Person und Tag. Kaum vorstellbar, oder? Noch schockierender ist aber Folgendes: Ein Kilo Rindfleisch kostet über 15’000 Liter Wasser. Doch woher kommt das Wasser und wie können wir diese Zahl reduzieren?

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